Bosfor, heute Bolto, war kein „einfacher“ Kandidat. Schon seine Vorgeschichte ließ uns mit gemischten Gefühlen zurück: Mit nur zwei Wochen ins Tierheim gekommen, von der Mutter getrennt, mit der Hand aufgezogen – vier Jahre lang ohne richtige Chance.

Unsere Sorge war groß:
Was macht das mit einem Hund?
Wie formt so ein Start ins Leben sein Wesen?
Was weiß er überhaupt von der Welt?

Und doch war da dieses Bauchgefühl. Dass genau er der richtige Hund für uns – und für Chloe – sein könnte.

Also haben wir den Schritt gewagt.
Wir haben uns für Bolto entschieden.

Nicht, weil er perfekt war.
Sondern weil er echt war. Und weil er genau der Hund schien, der uns – trotz allem, oder vielleicht gerade deswegen – begegnen sollte.

Als er dann zu uns kam, begann eine Reise, die wir so nicht hätten planen können. Eine Reise voller Achtsamkeit, Vertrauen, kleinen Wundern und Momenten, die uns immer wieder zum Innehalten bringen.