Als Lanero  uns verließ, hinterließ er eine große Lücke. Sein Alter und die lange Pflege hatten uns viel Kraft gekostet, und wir waren zunächst sicher: Erstmal kein zweiter Hund mehr. Chloe, unsere Huskyhündin, schien diese Entscheidung anfangs gut mitzutragen. Doch nach einigen Wochen zeigten sich feine, aber deutliche Veränderungen.

In Begegnungen wurde sie unsicherer, vorsichtiger – und manchmal ging sie in Situationen nach vorn, in denen sie sonst ruhig geblieben wäre. Nicht aggressiv, aber ungewohnt für ihr sonst so freundliches Wesen. Es war, als würde sie uns sagen: Mir fehlt etwas.

Und so standen wir wieder vor einer Entscheidung – nicht aus dem Kopf heraus, sondern aus dem Herzen und aus Chloes Verhalten heraus:
Ein zweiter Hund musste wieder an ihre Seite.